If you can dream it, you can make it.

NinaEinblickeSchreibe einen Kommentar

Was ursprünglich für eine Saison geplant war, hat sich zum funktionierenden Dauermodell entwickelt. Aber beginnen wir doch am Anfang: Da war dieser Traum, der vom monatelangen Skifahren in den Rockies und sonst nichts. Den kennt Ihr? Na, dann könnt Ihr sicherlich verstehen, warum wir ihn Realität werden lassen wollten.

Der Plan war also eine Auszeit im Nordamerikanischen Schnee. Die Umsetzung ist dann aber an zeitlich unabsehbaren Projekten gescheitert. Als sich das sehr kurzfristig änderte, haben wir ziemlich spontan aus dem Sabbatical einen befristeten Umzug nach Österreich gemacht. Das war möglich, weil wir zum einen beide Freiberufler sind, und zum anderen hatte Dirk erstmal Baustellen-frei und ich kann meinen Job als Grafikdesignerin überall ausüben, wo es Internet gibt (#digitalnomad). Europa macht den Rest möglich.

Wir hatten Riesenglück, knapp vor Saisonbeginn in Bludenz noch eine schöne Wohnung angeboten zu bekommen (Danke W&W) und dann ging es Mitte Dezember auch schon los. Wir freuten uns wie kleine Kinder, einmal im Leben den teuren Arlberg Saisonskipass kaufen zu können und haben gleich noch den fürs Montafon dazu genommen.

In unserem ersten Winter sind wir auf gute 80 Skitage gekommen, vielleicht auch etwas mehr. Ich erinnere mich, als Dirk eines morgens verzweifelt im Auto klar wurde, dass das DIE Zeit unseres Lebens sei. Hier und jetzt, und schon zur Hälfte vorbei! Das brachte mich zum Nachdenken: Warum eigentlich nur eine Saison? Was hindert uns daran, daraus ein Lebensmodell zu machen? Und was braucht es, um das möglich zu machen? Letzte Frage wurde zum Teil durch unsere Vermieter beantwortet, die uns die Wohnung für eine weitere Saison anboten. Dirks mehr oder weniger Abschied von der Architektur brachte die nötige räumliche Freiheit. Ja, und da sind wir nun. In der Vorbereitung für den 5. Winter in Folge in den geliebten Bergen Vorarlbergs.

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